III. Studie: Digitalisierung in deutschen Unternehmen

Nicht erst seit der Corona-Krise stellen sich viele Betriebe die Frage, wie der digitale Wandel gelingt. Eine Fallstudie nennt die wichtigsten Erfolgskriterien. Technische Neuerungen sind dabei nur der Anfang, nötig ist ein tiefgreifender kultureller Wandel auf allen Ebenen einer Organisation.

Probierfreudigkeit, Innovationskultur, offene Kommunikation und Veränderungsbereitschaft auf der Führungsebene – diese Faktoren sind entscheidende Voraussetzungen für die erfolgreiche digitale Transformation eines Unternehmens. Das gilt unabhängig von dessen Größe, Branchenzugehörigkeit und Geschäftsfeldern.

Die Studie der Bertelsmann-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass der Wandel mit der technischen Umstellung auf digitale Anwendungen und Arbeitsmittel erst beginnt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der digitale Wandel eines Betriebes schon länger geplant war, etwa um neue Geschäftsmodelle aufzubauen, oder aufgrund äußeren Drucks kurzfristig eingeleitet wurde. Eine konsequente und langfristig ausgerichtete digitale Transformation umfasst vielmehr das Unternehmen als Ganzes, einschließlich seiner Strategie, Organisation, Kultur, Kommunikation sowie der Fähigkeiten seines Personals.

Um diese komplexe Aufgabe zu bewältigen, fällt neben der Vorbildfunktion der Geschäftsführung insbesondere dem mittleren Management die wichtige Aufgabe zu, ihre Mitarbeiter in die Veränderungsprozesse einzubinden. Know-how und Flexibilität der Beschäftigten seien unverzichtbar, um gemeinsam innovative Lösungen hervorzubringen, so die Überzeugung der Befragten.

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