III. Studie: Rechnungen werden digitaler

In den Unternehmen werden Rechnungen immer digitaler. Bei Bestellungen, Lieferscheinen oder Ausschreibungen hält sich das Papier.

Digitale Rechnungen setzen sich in der deutschen Wirtschaft immer stärker durch. So sagen fast drei Viertel der Unternehmen, digitale Rechnungsdaten haben für sie eine große Relevanz. Dagegen fällt bei Belegdaten wie Bestellungen, Lieferscheinen oder Ausschreibungen der Abschied vom Papier immer noch schwer. Nur 44 Prozent schreiben elektronischen Belegdaten eine große Bedeutung zu. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Digitalverbands Bitkom.

„Strukturierte Beleg- und Rechnungsdaten haben das Potenzial, weitere Teile der Financial Supply Chain medienbruchfrei abzubilden und zu automatisieren“, sagt Bitkom-Experte Nils Britze. „Dies führt zu Effizienzgewinnen und birgt erhebliches Innovationspotenzial. Insbesondere sind damit geringere Kosten verbunden, zum Beispiel für Porto, Papier und Druck, aber auch für die Aufbewahrung der Unterlagen.“

Medienbruchfreie und integrierte Bereitstellung von Angebotsinformationen vereinfachen und beschleunigen den Bestell-bzw. Beschaffungsprozess aus Sicht des Einkäufers. Die schnelle und effiziente Zustellung, Verarbeitung und damit verbundene schnellere Bezahlung einer Rechnung sorgen zudem am Ende für Liquiditäts- und Kostenvorteile.

Unternehmen, die digitale Rechnungen erstellen, verabschieden sich langsam vom unstrukturierten PDF-Format. Das lässt sich nur schwer in digitale Prozesse integrieren. Zunehmend greifen Unternehmen verstärkt auf strukturierte Formate zurück. Sie nutzen mittlerweile E-Rechnungen nach Standards wie EDI, ZUGFeRD oder XRechnung.

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