III. Studie: Vogelgezwitscher gut für mentale Gesundheit

Das Studienergebnis ist naheliegend, aber jetzt noch mal schwarz auf weiß: Vogelgesang hebt wissenschaftlich bestätigt die Stimmung.

Wer demnächst munteres Vogelgezwitscher hört, sollte innehalten und lauschen. Denn Vogelgesang kann nachweislich Ängstlichkeit und irrationale Gedanken mildern. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und des Uni-Klinikums Hamburg-Eppendorf herausgefunden. Insgesamt legen die empirischen Ergebnisse nahe, dass das Hören von Vogelstimmen Ängstlichkeit und Paranoia bei gesunden Menschen verringert. Auf depressive Zustände scheinen sie in diesem Experiment kaum Einfluss zu haben.

Verkehrslärm dagegen verschlimmerte generell depressive Zustände, besonders wenn – wie im Experiment festgestellt - viele verschiedene Verkehrsgeräusche zu hören sind. Während der positive Einfluss von Vogelgeräuschen auf die Stimmung bereits bekannt ist, zeigt diese Studie nach Kenntnis der Forschung erstmalig einen Effekt auf paranoide Zustände.

Eine mögliche Erklärung für die positiven Effekte der Vogelstimmen sehen die Forscher darin, dass diese unterschwellig mit einer intakten natürlichen Umgebung in Verbindung gebracht werden. Dadurch wird die Aufmerksamkeit von psychischen Belastungen abgelenkt und das Gefühl von Sicherheit oder Geborgenheit vermittelt.

 

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