III. Freizeit-Monitor 2021: Freizeitaktivitäten der Deutschen immer digitaler

In Sachen Freizeit baut das Internet bei den Bundesbürgern seine Spitzenstellung aus. Das hat natürlich auch mit der Sondersituation in Corona-Zeiten zu tun, die die Freizeitaktivitäten auf die eigenen vier Wände beschränkt hat. Entsprechend hat das Filme streamen unter allen Aktivitäten am stärksten zugelegt.


Vor 30 Jahren wurde das World Wide Web erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, mittlerweile ist es die häufigste Freizeitbeschäftigung der Bundesbürger: 97 Prozent nutzen das Internet regelmäßig. „Die Anziehungskraft des Internets ist ungebrochen. Es verspricht Wissen, Unterhaltung und Ablenkung, bietet – scheinbar – Anonymität, Gleichheit sowie Kontrolle, ist fast allgegenwärtig und fasziniert nahezu alle Bürger“, so Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen mit Blick auf den Freizeit-Monitor 2021.

Im neuen Freizeit-Monitor fällt auf, dass mediale beziehungsweise internetbasierte Aktivitäten die gesamten vorderen Plätze beim Ranking der Freizeitaktivitäten belegen. Regenerative, soziale sowie aktive und sportliche Freizeitbeschäftigungen liegen ziemlich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Als eine Ursache nennt der Freizeit-Monitor die Corona-Pandemie, die für deutlich mehr innerhäusliche Aktivitäten gesorgt hat. Freizeit findet hauptsächlich in den eigenen vier Wänden statt. Im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie im Jahr 2019 haben sich beispielsweise das Streamen von Serien und Filmen verdoppelt.

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