II. Studie: Design Thinking verändert Innovationskultur

Bei Design Thinking geht es um kreative Innovation, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Fokus stellt.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der erfolgreiche Innovationsansatz Design Thinking aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Viele Führungskräfte, Mitarbeiter und Coaches sind mit diesem Ansatz in Berührung gekommen, der branchenübergreifend so vielseitig anwendbar ist. Die klassische Fernbedienung ist allerdings nicht mit dieser Methode in Berührung gekommen. Einer Studie des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) zeigt, es geht um gelebte Innovationskultur. Das ist weit mehr als nur ein Methodenkoffer voller Techniken.

Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass Design Thinking bis heute in seiner Anwendung in Unternehmen exponentiell wächst. Nur die Art und Weise, wie auf Design Thinking geschaut wird, habe sich seit 2015 verändert, betonen zwei HPI-Expertinnen: „Vorher haben viele sehr technisch auf Design Thinking als eine Art Erfolgsrezept geblickt, dessen Rezeptschritte genauestens verfolgt und eingehalten werden müssen.“ Heute wird Design Thinking eher als Mindset betrachtet, das dem Menschen Raum zum Interpretieren und zum Neu-Erfinden lässt. Gleichgeblieben hingegen sind die zentralen Grundsätze des Design Thinkings: Nutzerzentriertheit, Experimentierfreudigkeit, interdisziplinäre Teams, Prototyping und der Mut auch mal zu Scheitern.

Die Herausforderung in der Zukunft wird es auch weiterhin sein, Design Thinking bei Mitarbeitern und Führungskräften zu implementieren. Die sind es generell gewohnt, traditioneller und hierarchischer zu arbeiten. Dabei hat Design Thinking ein großes Potenzial für den Erfolg des Unternehmens und bietet eine flexiblere Arbeitsweise bei unerwarteten Ereignissen.

Zurück

Copyright 2022. osterchrist druck und medien GmbH.