II. Studie: Corona-Pandemie sorgt für Bildschirmmüdigkeit

Corona hat mit Homeoffice und Onlineshopping eine neue Realität geschaffen. Allerdings hat Corona nicht nur der Digitalisierung einen Schub verliehen. Eine Studie zeigt: Auch die damit verbundene Bildschirmmüdigkeit ist gewachsen.

Papier schlägt Bildschirm – zu diesem Ergebnis kommt eine Werbewirkungsstudie des Marktforschers Intervista für die Schweizerische Post. Demnach hat das digitalisierte Homeoffice bei 52% der Befragten das Konsumverhalten verändert. 20% achten nun auf mehr Qualität, 44% sagen voraus, auch nach der Corona-Pandemie ein verändertes Konsumverhalten zu haben. Und auf einmal liegt Lesen auf Papier statt am Bildschirm wieder im Trend: 19% der Befragten schätzen die Lektüre auf Papier, das Plus bei den Online-Lesern fällt mit 6% deutlich geringer aus.

Besonders die junge Generation ist bildschirmmüde geworden. 53% der 18- bis 29-Jährigen nimmt dieses Gefühl öfters wahr. Der Anteil liegt signifikant höher als bei den übrigen Altersgruppen. Entsprechend sorgen bei der jungen Generation 42% der Befragten aktiv dafür, bildschirmfreie Zeit genießen zu können.

Die Schweizer Post hat noch einen weiteren Aspekt identifiziert: Obwohl anscheinend das Mailpostfach die Hauptschlagader im Lockdown ist, werden analoge Briefkasten und Pakete noch wichtiger. Bei der jungen Generation geben unerwartete 54% an, dass die Post für sie wichtiger geworden ist. Für 38% ist der Briefkasten wichtiger geworden. Außerdem stellt die Studie fest, dass persönlich adressierte Werbesendungen am stärksten zum Kauf motivieren.

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